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Home Sonderthemen Bauen & Wohnen Modernes Design in großzügigen Räumen
14:46 22.06.2018
Das Hotel Freigeist am Groner Tor eröffnet am 1. Juli Links: Ansichten der Kamin-Lounge im Bar-Bereich. FOTOS: AUSSERER / MISCHKE

Von Christiane Böhm  

Göttingen. Zuwachs in der Göttinger Hotelszene: Am 1. Juli eröffnet das Hotel Freigeist am Groner Tor. Gemeinsam mit dem Sparkassen-Neubau und dem „Forum Wissen“ der Universität Göttingen bildet das Haus ein neues Innenstadtquartiert. Eine Herbarium-Bar und das Restaurant Intuu bereichern die Göttinger Gastronomie.

Betrieben wird das Hotel von der Freigeist & Friends Hotelgesellschaft, die Carl Graf von Hardenberg und Georg Rosentreter gemeinsam leiten. Entworfen wurde das gesamte Ensemble von den Architekten Ahrens und Grabenhorst, die auf ein modernes und zugleich zeitloses Design setzen.

Für die Inneneinrichtung ist Hotelchef Rosentreter verantwortlich. Mit seinem Designteam hat er beispielsweise eigens für das Haus auch verschiedene Möbel entworfen. Darunter den Bar- und Rezeptionstresen sowie die Bettkopfteile, Schränke und Waschtische in den Zimmern. Überall im Haus, so Rosentreter wurde auf besondere Materialien geachtet: Eschenholz für die Möbel, marokkanische Fliesen, Designerlampen. Für ein großzügiges Raumgefühl sollen die hohen Decken sorgen. Vier Meter hoch sind sie im Erdgeschoss, in den Zimmern drei Meter.

Die Sorgfalt bei der Einrichtung hat sich schon ausgezahlt: Das Göttinger Freigeist ist „A Member of Design HotelsTM“ geworden und damit aufgenommen in ein renommiertes Portfolio ausgewählter Hotels für Designliebhaber.

118 Zimmer hat das Hotel, im skandinavischen Stil gehalten mit Eichenholzböden und Möbeln aus Eschenholz. Designerlampen aus Belgien spenden Licht. Besonderer Blickfang sind die eigens entworfenen Kleiderschränke in Retro-Kühlschrank-Optik. Bodentiefe Fenster haben die Zimmer, zwei Türen darin lassen sich öffnen. Davor gibt es eine gläserne Brüstung. So können die Gäste nahezu draußen sitzen. Sind die Fenster in den klimatisierten Räume zu, bleiben die Straßengeräusche draußen.

Für diejenigen Gäste, die das Besondere suchen, hält das Freigeist die Freisitz-Junior-Suite mit 38 Quadratmetern oder die fast doppelt so große Freiblick-Suite mit zimmereigener Bar, Playstation-Hub, großem Kupferkleiderschrank in Retro-Kühlschrank-Optik und freistehender Vallone-Badewanne bereit.

Herbarium-Bar mit vertikaler Wandinstallation für Kräuter und Pflanzen FOTO: R
Herbarium-Bar mit vertikaler Wandinstallation für Kräuter und Pflanzen FOTO: R

Eine 300 Quadratmeter große Dachterrasse steht den Hotelgästen zur Verfügung mit feinkörnigem Sand, Holzdielen und einem Sonnensegel fürs Beach-Feeling. Daneben sind die Fitnessräume und eine Infrarot-Sauna sowie eine finnische Sauna. Von hier können die Gäste und Besucher den Blick auf den Wall und die Altstadt mit ihren Kirchtürmen genießen – Drei-Kirchenblick aus der Sauna sozusagen.

Im Restaurant Intuu will Küchenchef Alexander Zinke das Beste aus Japan und Südamerika bieten. Rosentreter und Zinke planen hier ein modernes Sharing-Food-Konzept – das Essen kommt in die Mitte des Tisches und jeder bedient sich. Die Kochtheke bleibt offen zum Gastraum, runde Formen prägen den Raum. „Hier haben wir alles sehr kompakt geplant“, so Rosentreter. Sushi und Fisch und bestes Fleisch vom Josper-Grill stehen auf der Karte. Wer den Josper-Grill noch nicht kennt, werde spätestens nach einem Essen im Intuu ein Fan davon sein: Der hochwertige Holzkohlegrill erreicht Temperaturen von 300 bis 350 Grad Celsius und verleihe den Gerichten durch die einzigartige Kombination der Ofen- und Grillfunktion perfekte Texturen, Saftigkeit und ein typisches Rauch- und Grillaroma.

So wohnen die Gäste zukünftig im Hotel Freigeist: Ansichten von Zimmer 402. FOTOS: MISCHKE
So wohnen die Gäste zukünftig im Hotel Freigeist: Ansichten von Zimmer 402. FOTOS: MISCHKE

Die Bar, die an der Berliner Straße liegt und einen eigenen Eingang hat, bekommt eine grüne, vertikale Wandinstallation mit Kräutern und Pflanzen, von der das Barteam Zutaten direkt vor den Augen der Gäste ernten kann. Ansonsten ist hier rauer Charme angesagt mit großen Rohren der Deckeninstallation, die sichtbar bleiben, kupfernen Sitzbänken, Klinkern und bunten marokkanische Zementsteinfliesen.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam das Areal am Groner Tor erschlossen haben und gratuliere Graf von Hardenberg und Georg Rosentreter zur Eröffnung des Hotels Freigeist Göttingen“, sagt Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen. „Für mich fügt das urbane Konzept des Hotels, mit Restaurant, Wellness und Bar, zu Göttingens Gastronomie eine spannende, neue Facette hinzu. Das Gesamtprojekt, von dem die ganze Stadt profitieren wird, ist von allen Partnern, der EBR als Projektentwickler, dem Hotel Freigeist sowie der Universität und der Sparkasse Göttingen mit Weitblick geplant und mit Elan angegangen worden.“

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